36 Stunden Schicht der Jugendfeuerwehr Klipphausen
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Getreu dem Motto: „112 - wolltest du schon immer unter dieser Nummer erreichbar sein?!", veranstaltete die Jugendfeuerwehr Klipphausen vom 30.09- 02.10.2011 ihren Berufsfeuerwehrtag. Im letzten Jahr hatte dieser seine Premiere gefeiert und sollte auch 2011 zum Highlight des Jahres werden.
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Am Freitagabend gegen 18:00 Uhr begann die Schicht der Nachwuchsfeuerwehrmänner im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Klipphausen. In den nächsten 36 Stunden des Wochenendes galt es ständig für Einsätze, Dienstsport oder Küchendienst bereit zu sein. Die nächsten zwei Tage waren kompletten durchorganisiert und sollten für die Floriansjünger sowie für die Betreuer ein hartes und kräfteraubendes Wochenende werden. Als allererstes wurden die jungen Kameraden auf die 3 verschiedenen Fahrzeuge aufgeteilt, sodass jeder seinen Platz hatte. Direkt danach wurde zum Abendbrot gerufen, welches von zwei Jugendlichen und einem Betreuer vorbereitet wurden war. Über das komplette Wochenende gab es einen Küchendienstplan und einen Ordnungsplan, welcher regelte, wer zu welcher Mahlzeit helfen musste oder für Ordnung sorgen musste.
Nach der Stärkung mit Unmengen von vollen Toast Hawaii Backblechen gingen wir in den gemütlichen Teil des Abend über. Mit einem Film wollten wir den Abend ruhig ausklingen lassen.
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Doch schon erklang der „Alarmgong" – welcher ähnlich einer Pausenglocke durch das Gerätehaus schallte. Danach erfolgte über Lautsprecher eine Durchsage mit dem Einsatzauftrag, dem Einsatzort, und den alarmierten Fahrzeugen. Durch einen Kameraden der Freiwillgen Feuerwehr ertönt der Auftrag: „Ausgelöster Rauchmelder im Gewerbegebiet Klipphausen bei der Firma Flyer Alarm", nach einer kurzen Pause ertönten noch die ausrückenden Fahrzeuge: „Der komplette Löschzug Klipphausen rück aus".
An den nächsten zwei Tagen dieses Wochenendes mussten die Floriansjünger insgesamt siebenmal ausrücken und wurden zum Beispiel zum Verkehrsunfall in den Steinbruch Kleinschönberg, zu einer Gasexplosion auf dem Bauhof Sora oder zu einem Häuserbrand am Jugendclub Klipphausen gerufen.
Besonderes Highlight war die Erste Hilfe Ausbildung am Samstagmorgen, zu welcher wir einen Krankentransportwagen des Rettungsdienstes DRK aus Freital zu Gast hatten. In zwei Gruppen aufgeteilt durften wir uns diesen genau anschauen und lernten z. B. die stabile Seitenlage oder den Rettungsrucksack genau kennen.
Am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr beendeten wir unseren Berufsfeuerwehrtag und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr. An dieser Stelle möchte ich mich noch im Namen der Jugendfeuerwehr Klipphausen bei Jens Bartzik aus Sachsdorf bedanken, welcher uns ermöglichte den Krankentransportwagen in unsere Ausbildung einzubinden. Weiterhin möchte ich mich bedanken bei der Firma H&M Fleisch- und Wurstwaren GmbH aus dem Gewerbegebiet Klipphausen, welche uns verschiedene Wurstwaren gesponsert hat. Großer Dank gilt außerdem dem Feuerwehrtechnischen Zentrum Freital welches uns einen Brandsimulator zur Verfügung stellte.
Der letzte Dank gilt der Freiwillgen Feuerwehr Klipphausen und seinen Kameraden, ohne die ein solcher Tag nicht möglich gewesen wäre!
Johannes Martin Jugendwart |