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| Rechenschaftsbericht der JFw Klipphausen für das Jahr 2004 |
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| Geschrieben von: Mirko Knöfel | |||
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FFw Klipphausen Die Jugendfeuerwehr Klipphausen zählte bis zum 31. Dezember 2004 vierzehn Mitglieder. Im Dienstjahr 2004 sind leider keine Neuaufnahmen zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu schieden drei Kameraden aus Klipphausen und Bockwen altersbedingt aus der Jugendfeuerwehr aus und gingen in den aktiven Dienst der Feuerwehr über. Außerdem verließen vier Mitglieder berufsbedingt und aufgrund anderer Interessen unsere Jugendfeuerwehr. Somit verringerte sich der Personalbestand im Vergleich zum Jahr 2003 um sieben Mitglieder und der Altersschnitt stieg auf 14,8 Jahre an. Damit setzt sich die Jugendfeuerwehr Klipphausen wie folgt zusammen:
Die Aktivitäten der JF Klipphausen im vergangenen Jahr lassen sich in drei Bereiche gliedern und auswerten: Das erste Drittel beschreibt die Ausbildung der Kameraden. In den monatlich durchgeführten Diensten wurden technische und theoretische Fachkenntnisse vermittelt und vor allem praktisch angewendet. Dadurch konnte der Ausbildungsstand weiter verbessert werden. Dabei wurden nicht nur Grundkenntnisse vermittelt, sondern auch spezielle Situationen, wie z. Bsp. Höhenrettung von Personen mittels Steckleitern und Trage, durchgespielt. Jedoch sind im Jahr 2004 einige – meiner Meinung nach zu viele - regelmäßige Dienste ausgefallen. Die Ursache hierfür ist eine im letzten Jahr zu große Anzahl von Nebentätigkeiten der Feuerwehr, welche größtenteils von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr erledigt wurden. Dieser Zustand muss sich in diesem Jahr ändern, in dem man die Leistungen der aktiven Kameraden sowie Jugendfeuerwehr besser verteilt! Als Abschluss des Ausbildungsjahres fand im Oktober wieder eine Einsatzübung statt. Dabei wurde der Absturz eines Kleinflugzeuges im Fürstenbusch angenommen. Es mussten sechs verletzte Personen aus dem Gefahrengebiet zu einer Verletztensammelstelle transportiert und dort versorgt werden. Dabei zeigten die Kinder, dass sie die Grundkenntnisse der Personenrettung beherrschen und anwenden können. Zu dem Bereich Ausbildung gehört auch das Wettkampfgeschehen der Jugendfeuerwehr. Die Vorbereitungen dazu begannen wir im April und beendeten sie im Oktober. Zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen wurde im September eine neue Wettkampfbahn am Fürstenbusch errichtet. Sie bietet der Jugendfeuerwehr, aber auch den Kameraden der Feuerwehr, optimale Vorraussetzungen um sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Die Kameraden verfeinerten ihre Wettkampftaktik und arbeiteten alle als eine geschlossene Mannschaft. Somit konnten bei den Vergleichswettkämpfen der Jugendfeuerwehr in der Disziplin „Löschangriff“ folgende Ergebnisse erzielt werden:
Die Kameraden der Jugendfeuerwehr gewannen erstmals seit der Gründung 1995 alle Wettkämpfe und in allen Altersklassen, an denen sie teilnahmen. An dieser Stelle danke ich noch einmal allen Helfern, die das Wettkampftraining und die Wettkämpfe unterstützt haben. Das zweite Drittel beschreibt die Arbeiten der JF Klipphausen im Natur- und Umweltschutz. Auch im Jahr 2004 haben die Kameraden ihre Vorstellungen der Pflege des Fürstenbusches, der Wilden Sau und des 3km langen Wanderweges umgesetzt und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Naturschutz und zur Verschönerung des Landschaftsbildes der Gemeinde Klipphausen geleistet. Dieses Projekt umfasst die wöchentliche Säuberung des Wanderweges, die die Kameraden der Jugendfeuerwehr selbstständig erfüllen, und zwei Umweltschutztage. Die beiden Umweltschutztage dienten zur Befestigung des Wegstückes durch den Wald. Dabei wurde eine Schotterschicht aufgebracht, welche die Nutzung des Weges in Regenzeiten möglich macht, aber den Wanderern auch mehr Trittfestigkeit geben soll. Diese Maßnahme wurde bis auf ein kleines Teilstück abgeschlossen. Die Landräte der Landkreise Meissen und Riesa – Größenhain, sowie zahlreiche Gäste überzeugten sich im August persönlich von unserer Arbeit und sprachen den Kindern ihr Lob aus und Anerkennung aus. Dieses große Engagement der Kinder und ihre harte Arbeit wurden im März 2004 mit der Verleihung des Jugendumweltpreises der Landkreise Meissen und Riesa – Großenhain gewürdigt. Außerdem erarbeiteten sich die Kameraden durch das nunmehr 4 Jährige Projekt einen Satz neuer Regenjacken, dessen Anschaffung in dieser Größenordnung einmalig in der Region ist. Das dritte Drittel beschreibt den Ausgleich zum allgemeinen Feuerwehrgeschehen. Allen voran steht unser viertes feuerwehrinternes Zeltlager vom 12. – 15. August. Das Zeltlager wurde von sieben Kameraden der Feuerwehr Klipphausen und drei Helferinnen gestaltet. Sie alle übernahmen Aufgaben in der Ausbildung, des Zusammenlebens und natürlich der Freizeitgestaltung. Mit rund sechzig Teilnehmern war das Grillfest mit Eltern und Gästen ein Indikator für den Erfolg und das Gelingen des Zeltlagers. Somit waren die insgesamt 500 Arbeitsstunden der Helfer in der Vorbereitung nicht umsonst. Außerdem fand im Mai die offizielle Einweihung unseres Gerätehauses statt, die die Jugendfeuerwehr tatkräftig mitgestaltete. Als Anerkennung für den Jugendumweltpreis besuchten die Jugendfeuerwehr und alle jahrelangen Helfer im September den Belantis Vergnügungspark in Leipzig. Ob mit der Achterbahn oder auf der Wasserrutsche, es war ein großes Erlebnis mit viel Spaß und Freude. Weiterhin bat uns der Landesjugendwart und die Kreisjugendfeuerwehr unser Umweltprojekt am 1. Landesjugendfeuerwehrtag in Hoyerswerda vorzustellen. Da dieses Wochenende leider genau auf die Zeit der Abschlussfeiern der Mittelschulklassen fiel, konnte ich unser Projekt und unsere Jugendfeuerwehr nur allein repräsentieren. Selbst der damalige Innenminister Horst Rasch war von der Arbeit unserer Kinder beeindruckt. Weitere Höhepunkte im vergangenen Jahr waren im November das Martinsfest und im Dezember die Jahresabschlussveranstaltung mit den Helfern des Zeltlagers. Letztere fand in unseren eigenen Räumlichkeiten statt. Beim Pizza essen und Video wurde das Jahr in gemütlicher Runde beendet. Diese drei Bereiche bilden den Alltag der Jugendfeuerwehr Klipphauen und stellen ein sehr hohes Arbeitspensum aber auch das hohe Niveau unserer Jugendfeuerwehr dar. Den kleinsten Anteil daran bildet das Naturschutzprojekt mit rund 250 Arbeitsstunden im Jahr 2004. Hinzu kommen die Stunden der Kameraden bei Ausbildung und Wettkampfgeschehen mit insgesamt 1062 Stunden. Die Freizeitangebote der Jugendfeuerwehr wurden mit insgesamt 325 Stunden gestaltet. Somit leistete die Jugendfeuerwehr Klipphausen im Dienstjahr 2004 1637 Stunden. Dabei betrug die durchschnittliche Anwesenheit der Kameraden bei 82%. Zusammenfassend lässt sich nun folgendes sagen: Ohne Hilfe der Kameraden der Feuerwehr Klipphausen wäre so ein Erfolg aber nicht möglich. Deswegen gilt mein besonderer Dank meinem Stellvertreter Andreas Jähnigen. Außerdem danke ich Detlef Kammler, Axel Knöfel, Dirk Rentsch, Steffen Veit, sowie zahlreichen anderen Kameraden. Ich hoffe auf weiterhin so gute Zusammenarbeit, auf das die JF Klipphausen auch im zehnten Jahr ihr hohes Niveau halten kann.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Januar 2009 um 13:40 Uhr |


