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| Waldbrandgefährdung in Sachsen |
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| Geschrieben von: Jens Kutzsche | ||||||||||||||||||
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Seit dem 15.02.2007 ist der Deutsche Wetterdienst in Leipzig für die amtliche Ermittlung und regionale Bekanntgabe der Waldbrandgefährdung zuständig. Durchgeführt wird die Berechnung während der Waldbrandsaison täglich für den aktuellen Tag und für drei Folgetage nach dem Verfahren M 68 für den Waldbrandgefahrenindex. Der jeweilige Index gilt ebenfalls als Waldbrandwarnstufe. Die folgende Darstellung wird direkt aus dem Internetangebot des Staatsbetriebes Sachsenforst eingebunden und entspricht dem dort verfügbaren aktuellen Stand. PrognosenWie oben bereits erwähnt, werden während der Waldbrandsaison vom Deutschen Wetterdienst - Abteilung Agrarmeteorologie - Prognosen für die nächsten drei Tage berechnet und auf deren Internetseiten bereitgestellt. Hinweise zum richtigen VerhaltenDa Waldbrände eine ernst zu nehmende Gefahr sind und großen Schaden anrichten können, ist die aktuelle Waldbrandwarnstufe unbedingt zu beachten. Jeder kann und sollte mit der Anpassung seines Verhaltens dazu beitragen, dass unsere Wälder, und auch die Kameraden der Feuerwehren, nicht unnötig in Gefahr geraten. Hier sind für Sie einige Hinweise zusammengestellt, die Sie bei den einzelnen Warnstufen beachten sollten. Dabei gelten natürlich die einer niedrigen Stufe nach oben hin fort. Unabhängig der Waldbrandwarnstufe gilt:
Waldbrandwarnstufe 0 - sehr geringe Waldbrandgefahr
Waldbrandwarnstufe 1 - geringe Waldbrandgefahr (abweichend zur Stufe 0)
Waldbrandwarnstufe 2 - mittlere Waldbrandgefahr (abweichend zur Stufe 1)
Waldbrandwarnstufe 3 - hohe Waldbrandgefahr (abweichend zur Stufe 2)
Waldbrandwarnstufe 4 - sehr hohe Waldbrandgefahr (abweichend zur Stufe 3)
Quelle: Internetseiten der Stadtverwaltung Coswig - 13. April 2007 "Waldbrandwarnstufen", Olaf Lier, Fachbereichsleiter Ordnungswesen Waldbrandgefahrenklassen in SachsenAufgrund regional unterschiedlicher Gefährdung des Waldes durch Brände, wird dieser anhand von langjährig statistisch Daten, der Zünd- und Brennbereitschaft vorhandener Waldstrukturen (Baumartenzusammensetzung und Alter) und regionaler Standorts- und Klimaverhältnisse in Waldbrandgefahrenklassen eingeteilt. Diese dienen der Planung von Vorbeugungsmaßnahmen und der Gefahrenabwehr, gehen aber auch in die Berechnung der aktuellen Waldbrandgefährdung nach dem Waldbrandgefahrenindex M68 durch den Deutschen Wetterdienst ein. Karte der Waldbrandgefahrenklassen in Sachsen (PDF). Waldbrandgefahrenindex M-68Das M-68-Modell wurde in der ehemaligen DDR entwickelt und auf Grund seiner Zuverlässigkeit vom Deutschen Wetterdienst übernommen. Meteorologische Eingangsgrößen sind:
Diese Werte werden mit Daten zur Waldbrandgefahrensklasse und zum Vegetationszustand in Verbindung gebracht. Während trockener Waldbodenbewuchs die Brandgefahr erhöht, wirkt grüne Vegetation gefährdungsmindernd. Als Ergebnis werden örtlich bezogene Gefährdungsstufen berechnet. Im ursprünglichen Verfahren gingen diese von Stufe 0 bis 4, inzwischen wurden sie jedoch an die internationalen Gegebenheiten angepasst und auf 1 bis 5 festgelegt. Gilt nicht offiziell für Sachen (Anmerkung FFw Klipphausen)
Quelle: Wikipedia.de LangDetecten>de GoogleC
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. Januar 2010 um 20:30 Uhr |


