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Feuerwehr Klipphausen

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Hochwassergefährdung in Sachsen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Kutzsche   

Zuständig für die Hochwasservorhersage und die Hochwasserwarnung ist in Sachsen das Landeshochwasserzentrum (LHWZ). In diesem Zentrum werden die Wasser­stände und Durchf­lüsse der Gewässer gesammelt und überwacht, welche mit einer Vielzahl von Pegeln über das gewässer­kundliche Landesmessnetz sachsenweit ermittelt werden. Zusammen mit weiteren Daten (z.B. dem Niederschlag) werden diese Daten bezüglich einer Hochwassergefahr bewertet und gegebenenfalls Warnungen herausgegeben. Des Weiteren versucht das LHWZ bei Hochwasserlagen den weiteren Verlauf abzuschätzen.

Das LHWZ bietet über sein Internetangebot die Messwerte (Wasserstand und Durchfluss) der einzelnen Pegel in grafischer und tabellarischer Darstellung an. Dort können Sie auch allgemeine Hinweise zu den Darstellungen finden.
Die folgenden Darstellungen werden direkt aus diesem Angebot eingebunden und entsprechen dem dortigen Stand.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Januar 2009 um 13:39 Uhr
 
Pegel an der Elbe in Dresden Drucken E-Mail

 

 
Pegel an der Elbe in Meißen Drucken E-Mail

 

 
Pegel an der Wilden Sau in Wilsdruff Drucken E-Mail

 
Bedeutung der Alarmstufen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jens Kutzsche   

In der Hochwassermeldeordnung (HWMO) sind für Hochwassermeldepegel vier Alarmstu­fenricht­werte fest­­gelegt. Die Richt­wasserstände für die einzelnen Alarm­stufen werden grundsätz­lich so bestimmt, dass bei ihrem Erreichen am Hoch­wasser­meldepegel für den zuge­hörigen Flussab­schnitt bestimmte Gefahren­situa­tionen kenn­zeichnend sind und insbesondere durch die Wasserwehren der Kommunen bestimmte Maß­nahmen und Handlungen vorzunehmen sind.

Alarmstufe 1: (Meldebeginn)

  • Beginn der Ausuferung der Gewässer
  • ständige Analyse der meteorologischen und hydrologischen Lage und Be­ur­tei­lung der Entwicklungstendenzen; Überprüfung der Alarmierungs­unter­lagen, der Informations- und Meldewege und der technischen Einsatzbereitschaft

Alarmstufe 2: (Kontrolldienst)

  • Überschwemmung land- und forstwirtschaftlicher Flächen, Grünflächen, Gärten und einzeln stehender Gebäude oder leichte Verkehrsbehinderung auf Straßen; Aus­uferung bei eingedeichten Gewässern bis an den Deichfuß
  • zusätzlich zu Maßnahmen bei Alarmstufe 1 Weiterleitung von Informationen über Gefähr­dungen aufgrund der täglichen periodischen Kontrolle der Gewässer, Hochwasserschutzanlagen, gefährdeten Bauwerke und Ausuferungsgebiete; Herstellung der Arbeitsbereitschaft und Überprüfung der Einsatzbereitschaft bei den Teilnehmern am Hochwassernachrichten- und Alarmdienst; Alarmierung der zuständigen Einsatzkräfte; Durchführung von ersten Hochwasser­ab­wehr­maßnahmen und Beseitigung von Abflusshindernissen

Alarmstufe 3: (Wachdienst)

  • Überschwemmung von Teilen zusammenhängender Bebauung oder über­ört­licher Strassen und Schienenwege; bei Volldeichen Wasserstand etwa in halber Deich­höhe, Vernässung von Polderflächen
  • zusätzlich zu Maßnahmen bei Alarmstufe 2 Vorbereitung der aktiven Hochwasser­be­kämpfung durch zuständigen Wachdienst auf den Deichen, vorbeugende Sicherungs­maßnahmen an Gefahrenstellen und Beseitigung örtlicher Gefähr­dungen und Schäden; Einrichtung von Einsatzstäben an Schwerpunkten der Hochwasserabwehr und Schaffung spezieller Nachrichtenverbindungen; Aus­lagerung von Hochwasserschutzmaterialien an bekannte Gefahrenstellen; An­forderung, Vorbereitung und Bereitstellung weiterer Kräfte und Mitarbeiter zur aktiven Hochwasserabwehr

Alarmstufe 4: (Hochwasserabwehr)

  • Überschwemmung größerer bebauter Gebiete mit sehr hohen Schäden, un­mittel­bare Gefährdung für Menschen und Tiere; Erreichen des Be­messungs­wasser­standes bei Volldeichen oder unmittelbare Gefahr von Deichbrüchen
  • zusätzlich zu Maßnahmen bei Alarmstufe 3 aktive Bekämpfung bestehender Gefahren für das Leben, die Gesundheit, die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern und Leistungen und für bedeutende Sachwerte, Beseitigung von Schäden

Quelle: Internetseiten des LHWZ

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Januar 2009 um 19:54 Uhr
 


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